Über STEP

Was wir tun und wie wir wirken

Mit STEP wird ein internationaler Wissenschaftsraum für die Begegnung der östlichen und westlichen christlichen Kultur und Tradition eröffnet. Die theologische Ausrichtung von STEP fußt auf der Vätertheologie des ersten Jahrtausends im Dialog mit gegenwärtigen Herausforderungen und Denkrichtungen. Dadurch wird ein Studienangebot für zukünftige Theologinnen und Theologen, aber auch für Interessenten von anderen geisteswissenschaftlichen Fächern aus dem Orient und Okzident, das dem Dialog zwischen der östlichen und westlichen Christenheit dient.

Dies geschieht durch ein gemeinsames Studieren und Erforschen der östlichen und westlichen christlichen Kultur und Theologie in der Synthese von Wissenschaft, Spiritualität und kirchlichem Leben, wobei eine Säule eine kirchlich geprägte orthodoxe Theologie bildet. Damit versteht sich STEP mit seinem Wissenschaftsangebot als ein Beitrag zur Förderung der Freundschaft und des Friedens zwischen den Kulturen, Nationen, Konfessionen und Religionen.

“Ich legte die Perle, …
in meine offene Hand,
um sie zu prüfen. …
In ihrer Unteilbarkeit habe ich die
Wahrheit gesehen,
die unteilbar ist.”

Mit STEP wird ein internationaler Wissenschaftsraum für die Begegnung der östlichen und westlichen christlichen Kultur und Tradition eröffnet. Die theologische Ausrichtung von STEP fußt auf der Vätertheologie des ersten Jahrtausends im Dialog mit gegenwärtigen Herausforderungen und Denkrichtungen. Dadurch wird ein Studienangebot für zukünftige Theologinnen und Theologen, aber auch für Interessenten von anderen geisteswissenschaftlichen Fächern aus dem Orient und Okzident, das dem Dialog zwischen der östlichen und westlichen Christenheit dient.

Dies geschieht durch ein gemeinsames Studieren und Erforschen der östlichen und westlichen christlichen Kultur und Theologie in der Synthese von Wissenschaft, Spiritualität und kirchlichem Leben, wobei eine Säule eine kirchlich geprägte orthodoxe Theologie bildet. Damit versteht sich STEP mit seinem Wissenschaftsangebot als ein Beitrag zur Förderung der Freundschaft und des Friedens zwischen den Kulturen, Nationen, Konfessionen und Religionen.

“Ich legte die Perle, …
in meine offene Hand,
um sie zu prüfen. …
In ihrer Unteilbarkeit habe ich die
Wahrheit gesehen,
die unteilbar ist.”

Patron

Ephräm der Syrer

Der hl. Ephräm der Syrer († 373), Asket, Diakon, Poet und Intellektueller seiner Zeit, wurde in Nisibis geboren. Er leitete eine gewisse Zeit die berühmte theologische Schule von Nisibis. Diese Schule war ähnlich wie rabbinische Schulen ein gemeinsamer Lebens- und Wissenschaftsraum, wo die Studentenschaft nach Georges Florovsky „eine Art Fraternität bildete“. Als einer der Väter des ersten Jahrtausends steht Ephräm mit seinen Hymnendichtungen, Schriftkommentaren, Traktaten und Prosatexten für eine poetische Theologie, die in ihrer Hymnik auch Eingang in die Liturgie gefunden hat.

Hymnen gegen Häresien

Ephräm trägt diese Synthese aus Dichtung,

Theologie und Musik in sich, die in das liturgische Lob Gottes einmündet, das wesentlich sein wissenschaftliches Arbeiten geprägt und bestimmt hat. Er war gemäß der Tradition einer der Väter auf dem Konzil von Nizäa (325) und setzte seine Hymnendichtung in syrischer Sprache auch gegen verschiedene häretische Strömungen (u.a. gegen Arianismus und Gnosis) ein.

Einheit der Schrift

Sein Hauptinteresse galt jedoch der Heiligen Schrift,

deren Mysterien für ihn nur denen zugänglich werden, die sich ihnen mit Glauben nähern. Die Einheit von Altem und Neuem Testament bildet für ihn „einen einzigen Leib der Wahrheit“ (St. Ephräm).

Gedenktage

Sein Gedenktag ist

in der byzantinischen Tradition der 28. Januar (9. Februar), in der lateinischen Tradition wird sein Fest am 9. Juni gefeiert. Papst Benedikt XV. hat ihn am 5. Oktober 1920 zum Kirchenlehrer der Katholischen Kirche erhoben.

Freiheit

Ephräms anthropologischer Leitgedanke war die Freiheit des Menschen,

die er in dessen Gottebenbildlichkeit begründet sah. Freiheit ist für ihn aber zugleich Quelle der menschlichen Verantwortung und Gottsuche. Genau diese Frage, ob der Mensch frei sei, beweise, dass er es ist, weil „Zweifel und Skepsis der Freiheit entspringen“: „Ein Wesen, welches der Freiheit beraubt ist“, sagt Ephräm, „kann keine Frage stellen. Fragen und Zweifel sind das Werk der Freiheit. Nur eine freie Natur kann Fragen stellen.“
Quelle: Georges Florovsky, St. Ephrem the Syrian, in: ders., The Eastern Fathers of the Fourth Century (CW 7), Vaduz, Belmont, MA 1987, 267-274.

Wahrheit

„Die Wahrheit“, so Ephräm in Bezug auf das trinitarische Dogma,

„ist in wenigen Worten ausgedrückt“. Daher rät er: „Versuche nicht, lange Erklärungen abzugeben!“ So steht auch seine Bildpoesie ganz im Dienst der Wahrheit. Mit Bildern und Vergleichen gelingt es ihm auf hymnisch-poetische Weise, die Schönheit der Wahrheit des Glaubens zu veranschaulichen. An einer Stelle tut er dies mit dem Bild der Perle, der er einen ganzen Hymnus widmet. Eine der Strophen lautet:

„Ich legte [die Perle], meine Brüder, auf meine Hand,
um sie prüfen zu können.
Ich schickte mich an, sie von der einen und von der anderen Seite zu betrachten:
sie hatte von allen Seiten ein und dasselbe Aussehen. 
[So] ist die Suche des Sohnes, undurchschaubar,
weil sie ganz Licht ist.
In ihrer Klarheit sah ich den Klaren,
der nicht undurchsichtig wird;
und in ihrer Reinheit
das große Symbol des Leibes unseres Herrn,
der rein ist.
In ihrer Unteilbarkeit sah ich die Wahrheit,
die unteilbar ist.“
Ephräm der Syrer, Hymnus Über die Perle 1, 2–3

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